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Landespolizei Brandenburg/ Polizei-Tipps 

                

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Tipps Ihrer Polizei zu Ihrem Schutze


Vorsicht vor "falschen Polizisten"

Die Polizei registrierte in letzter Zeit häufig, dass Trickdiebe als „Polizisten“ in Zivil auftreten. Damit Sie von solchen Trickdieben nicht getäuscht werden, beachten Sie folgende Tipps:
Seien Sie misstrauisch bei Ausweiskontrollen!
- Polizeibeamte sind verpflichtet, sich auszuweisen (grüner Ausweis mit Foto des Inhabers und Dienstnummer)
- die Polizei überprüft grundsätzlich nicht Ihr Bargeld!!
- lassen Sie sich beim Vorzeigen einer Marke mit Stern zur Sicherheit den Dienstausweis vorzeigen
Sollten Sie dennoch Opfer von Trickdieben geworden sein oder haben Sie diesbezüglich Beobachtungen gemacht, verständigen Sie bitte sofort die Polizei über die kostenlose Notrufnummer 110.

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Neue Form des Betruges über Dialer im Internet


Das Landeskriminalamt informiert:

Perleberg - Einem 37- jährigen Internetnutzer flattert eine Rechnung über knapp 70 Euro ins Haus. Absender ist eine norddeutsche Abrechnungsfirma, die angibt, für den Link auf eine Erotik- Seite Gebühren zu erheben. Nutzerzeitpunkt soll der 27. Dezember 2003 gewesen sein. Der Mann konnte sich erinnern, zu diesem Zeitpunkt eine entsprechende Werbung wahrgenommen, aber bewusst nicht geöffnet zu haben. Statt zu zahlen, wendete er sich an die örtliche Polizei.

Insgesamt erstatteten bisher 44 Brandenburger Bürger seit dem Dezember letzten Jahres Anzeige bei der Polizei wegen ähnlicher Delikte. Die Mehrzahl davon entfallen auf die ersten sechs Wochen des Jahres 2004. Betroffen waren Internet- Nutzer aus Orten wie Bernau, Brandenburg, Bützer, Kagel, Herzberg, Lauchhammer, Luckenwalde, Premnitz, Rhinow, Vetschau, Werenzhain oder Zühlsdorf...

Die Rechnungssumme in fast allen Fällen lautete gleichartig 69,95 Euro. Absender ist eine Abrechnungsfirma aus Hamburg.

Nach bisherigen Erkenntnissen sind vorwiegend Internetnutzer betroffen, die über AOL oder Freenet im Netz surfen. Tenor der Rechnungen: Die Nutzer hätten sich für ein „Internet Portal, Flatrate“ angemeldet, dessen Monatspreis die o.g. Summe umfasst. Quasi als „Beweis“ nennt die Firma die „registrierte Telefonnummer“ des Betroffenen und den Zeitpunkt der „Ersteinwahl“.

Neu an diesem modus operandi (Begehungsweise) sind vor allem zwei Dinge:

  • Erstens: Hinter Werbebannern sind für den Nutzer nicht sichtbar Dialer versteckt. Klickt der Interessent diese Werbebanner an, aktiviert er den Dialer, der die Verbindung zu einer entsprechenden Telefonnummer aufbaut. Innerhalb von wenigen Minuten kann der Dialer unbemerkt vom Intenetsurfer einen kostenpflichtigen Internet- Erotikdienst anwählen oder auch nicht. Über die Nummer des Anschlusses, von dem aus die Interneteinwahl erfolgt findet die rechnungslegende Firma aus Hamburg die Adresse des Anschlussinhabers heraus.
  • Zweitens: Eine Einwahl in dieses System erfolgte i.d.R. über eine örtliche, d.h. „normale“ Telefonnummer z.B. aus Frankfurt/ Main (069- Vorwahl) bzw. Hamburg (040- Vorwahl), so dass ein installierter Schutz vor 0900- er bzw. 0800- er Nummern umgangen wurde.


Bundesweit sollen auf dieser Basis Tausende Rechnungen versendet worden sein. Der Verbraucherschutz wurde eingeschaltet.


Empfehlung:
Internetnutzer, die eine derartige unberechtigte Forderung erhalten haben, sollten dieser unbedingt (per Einschreiben) widersprechen und auf das Fehlen eines Vertrages mit der fordernden Firma hinweisen.

Gleichzeitig sollte bei Verdacht des Betruges Anzeige nach § 263 a Strafgesetzbuch („Computerbetrug“) erstattet und dazu das Einwählprogramm als Beweismittel gesichert werden. In dem konkreten Fall sollte der geschädigte Nutzer seinen angegriffenen PC zur Datensicherung der Polizei zur Verfügung stellen. In jedem Fall ist anzuraten, einen Einzelverbindungsnachweis bei seinem Telefonnetzanbieter anzufordern.
 
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  Opfer häuslicher Gewalt


In den letzten Jahrzehnten stieg die Gewaltkriminalität stetig an. Nach Ansicht von Experten ist die Gewalt im häuslichen Umfeld die am häufigsten auftretende Form, die allerdings im hohen Maß im Dunkelfeld verbleibt. Durch das am 1. Januar 2002 in Kraft getretene Gesetz zur Verbesserung des zivilrechtlichen Schutzes bei Gewalttaten und Nachstellungen sowie zur Erleichterung der Überlassung der Ehewohnung bei Trennung (Gewaltschutzgesetz) werden Opfer von häuslicher Gewalt und Psychoterror besser geschützt und die rechtliche Stellung von Frauen und Kindern als den typischen Opfern von häuslicher Gewalt erheblich gestärkt.

Das Gewaltschutzgesetz räumt den Zivilgerichten ein, künftig in Eilverfahren wirksame Schutzanordnungen zu treffen, in denen sie den Peinigern bei Strafe verbieten, sich der Wohnung oder der Betroffenen zu nähern. Darüber hinaus können die Opfer künftig auch per Eilanordnung leichter vor Gericht durchsetzen, dass ihr die gemeinsame Wohnung zeitlich befristet oder dauerhaft zur alleinigen Nutzung zugewiesen wird.

Unberührt vom Gewaltschutzgesetz bleiben die Befugnisse nach dem Gesetz über die Aufgaben und Befugnisse der Polizei im Land Brandenburg (BbgPolG), insbesondere in den Fällen, in denen ein sofortiges Einschreiten zum Schutz bedrohter Personen erforderlich ist. Mit dem Platzverweis (§ 16 BbgPolG) und der Ingewahrsamnahme (§ 17 BbgPolG) stehen der Polizei im Zusammenhang mit der häuslichen Gewalt Möglichkeiten zur akuten Krisenintervention zur Verfügung. Die Polizei kann gemäß § 16 BbgPolG eine Person vorübergehend von einem Ort verweisen oder ihr vorübergehend das Betreten eines Ortes verbieten. Zur Abwehr dringender Gefahr kann dies auch aus einer Wohnung geschehen.

Um erste Hilfestellungen zu den Regelungen und Möglichkeiten des Gewaltschutzgesetzes zu geben, wurde durch die Polizei ein Merkblatt zum Gewaltschutzgesetz für Opfer von häuslicher Gewalt entwickelt. Dieses Merkblatt wird im Rahmen polizeilicher Erstintervention an Opfer häuslicher Gewalt übergeben. Es enthält Hinweise zur Erlangung zivilrechtlichen Schutzes sowie zu den Möglichkeiten der polizeilichen Soforthilfe und wichtige Telefonnummern von Opferberatungsstellen, Frauenhäusern/ Frauenzufluchtswohnungen, Amtsgerichten mit Zivil- und Familiengerichten und Bürgertelefonen.
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Schutz vor Einbrechern

 Viele glauben immer noch, Einbrecher würden mit Dietrich und Brechstange nachts auf Beutezug gehen. Jedoch: Mehr als die Hälfte aller Wohnungseinbrüche im Saarland werden tagsüber begangen. Zunehmend spezialisieren sich organisierte Banden auf das schnelle Ausräumen ganzer Wohnviertel. Meist genügt den Tätern ein Schraubendreher, um über schlecht gesicherte Türen und Fenster einzubrechen.

Was Sie wissen sollten: Viele Täter kapitulieren bereits vor geringfügigen Sicherheitsmaßnahmen. Die Polizei stellt zusehends fest, dass durch einfache technische Vorkehrungen viele Einbrüche bereits im Versuchsstadium stecken bleiben. Dies war 1999 bei rund einem Drittel aller Einbrüche im Saarland so. Nutzen Sie die Chance und machen Sie ihr Haus und ihre Wohnung einbruchssicher.

Tipps für Wohnungs- und Hausbesitzer:

  • Haus-, Wohnungs- und Nebeneingangstüren, Kellerschächte und -fenster sollten einen erhöhten Einbruchsschutz durch Zusatzsicherungen erhalten.
  • Geprüfte einbruchhemmende Fensterbeschläge in Verbindung mit absperrbaren Fenstergriffen erhöhen den Einbruchschutz wesentlich.
  • Durch mechanische Zusatzsicherungen kann das Hoch-schieben und Herausziehen von Rollläden erschwert werden.
  • Mit Türspion oder gegebenenfalls Video-Sprechanlage und ausreichender Beleuchtung können Sie sehen, wer geklingelt hat.
  • Ein gutes Zusatzschloss mit Sperrbügel schützt Sie zusätzlich vor ungebetenen Besuchern.

 


 

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